Um den Besuch auf der Website besser zu gestalten, verwendet diese Seite Cookies. Indem Sie die Seite weiterhin nutzen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung zu.
Erfahren Sie dazu mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Zurück

Jungenboarding in Indien

 

"Für das Jungenbaording in Indien planten wir für den Verein Freunde Indischer Kinder e.V. in Hagen. Nach zwölf Jahren Ehrenamt verabschiedet sich Wilfried Seelberg aus dem aktiven Geschäft, der Verein wird aufgelöst. Unter Federfühunrg des Vereins entstanden insgesamt sieben Boardinghäuser."

Weite Schulwege hinderten Bildung

Die Ortschaft Bajna, erst 1988 gebaut, liegt im Nordwesten Indiens. In der einzigen Schule der Region, 1999 von der Diözese Indore errichtet, können bis zu 500 Schüler unterrichtet werden. Das dritte Stockwerk wurde bislang für die Unterbringung von 127 Jungen im Alter von 6 bis 16 Jahren genutzt, die nicht jeden Tag von zu Hause aus zur Schule kommen können – die Wege sind weit, einige der Heimatdörfer zudem durch einen breiten Fluss von der Schule getrennt. Künftig werden die Räume in der dritten Etage für den Unterricht gebraucht.

Internat mit Unterrichtsräumen

Das neue Internat bietet Platz für zwei Unterrichtsräume, einen Verwaltungstrakt und den großen Schlafsaal der Jungen. Es ist einstöckig und kann bei Bedarf aufgestockt werden. Das Atrium wird durch einen umlaufenden Laubengang eingefasst, darin sind die Kinder vor Überfällen und Wildtieren geschützt, mit einem geschlossenen Regenwasserbecken zum Auffangen des kostbaren Nass im Boden.

Kooperationen vor Ort

Das Haus enstand in Kooperation mit der örtlichen katholischen Diözesedem und dem deutschen Entwicklungshilfeministerium. Das Boarding wurde in Skelettbauweise erstellt, das heißt, es steht auf Pfählen, die Wände dazwischen werden ausgemauert, sie sind dadurch erdbebensicher.