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Partizipation in der Wohnungslosenhilfe

Im Quartier mitmischen wollen die Bewohner der Herberge zur Heimat. Bis dahin war es ein Weg, den wir gemeinsam mit Nachbarn, der Leitung und den Mitarbeitern im partizipativen Prozess gegangen sind. Wie das Zusammenleben in der Nachbarschaft sich gestaltet und wie das Gebäude dafür verändert werden muss, legten alle gemeinsam fest.

Das Gast.Haus ist ein Projekt aus dem "Städtische Energien – Zusammenleben in der Stadt" der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Deutschen Städtetags ses Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der Bauministerkonferenz

Partizipation im Quartier
Flyer des Projektes mit aktuellen Terminen zum Download

Gast.Haus -Herberge zur Heimat

Seit 135 Jahren finden wohnungslose Männer in dem Gebäude eine Herberge sowie Hilfestellung bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Die Bewohner sind hier vom Stadtviertel geduldet. Doch wie wandelt man Duldung in Akzeptanz um? In einem breit angelegten Beteiligungsprozess entwickeln wir ein gemeinsames Konzept des Miteinanders, erarbeiten Quartiersfunktionen für einen Standort der Wohnungslosenhilfe.

Quartiersbezug im Moderationsprozess

Quartiersentwicklung lebt von neuen Ideen! Diese sollen auf Herausforderungen unserer Städte und Gemeinden ausgerichtet sein. Gemeinschaftsorientierte Aspekte werden dabei immer öfter thematisiert, erscheinen als neue Mosaiksteine des Lokalen, die zusammen mit weiteren technologischen Möglichkeiten ein Wohnviertel zu einem „Quartier 2.0“ machen können. In einem Moderationsprozess begleiten wir Bewohner, Mitarbeiter und Nachbarn vom Kick-off über die Ideenwerkstatt hin zum Bauausschuss. Nur Beteiligung führt zu Akzeptanz.

Inklusion, Partizipation und Quartier

Mitanpacken, Mitmachen und im Viertel wirksam sein: Durch den Aufbau sozialer und wirtschaftlicher Voraussetzungen ermöglichen wir das Bleiben in der Stadt. Die Bewohner erhalten Unterstützung bei der Überwindung psychosozialer Schwierigkeiten und Hilfe bei ihrer Arbeit, Ausbildung und Freizeit. Fähigkeiten und Fertigkeiten werden mit dem Ziel der selbstständigen Lebensführung gefördert und reaktiviert. Wieder ein normales Leben zu führen ist der Wunsch der Bewohner, die in der Herberge zur Heimat ein vorübergehendes Zuhause finden.

Ansprechpartner: Marc Wübbenhorst (Moderation und Partizipation)