Kultur warm halten

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Das Zusammenleben in der Stadt braucht Kulturorte. Gemeinschaftshäuser, Rathäuser, Gemeindehäuser – ohne einen öffentlichen Treffpunkt wird es schwierig für Kulturveranstaltungen. Kultur ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Nach zwei Jahren Corona ist deutlich geworden, wie sehr Kultur fehlt, wenn Sie fehlt. Treffen waren nicht mehr möglich. Online ist eben nicht alles. In diesem Winter sind wir wieder in der derselben Situation: Kultur friert ein.
Seit dem 01. September werden öffentliche Gebäude auf 19° herunter gefahren. Na gut, dass lässt sich vielleicht aushalten und Energiesparen ist an Sich eine gute Sache, in Krisenzeiten umso mehr notwendig.

Aber: viele Kulturorte werden darüber hinaus auf Frostschutzbetrieb heruntergefahren. Abgesehen von den Schwierigkeiten für das Gebäude selbst (Feuchtigkeit) fallen damit zahlreiche Veranstaltungsorte aus, Kulturprogramme schlichtweg frieren ein. Auch für die (zahlreichen öffentlich geförderten) Programme im Kultursektor sehe ich dünnes Eis. Ankommen nach Corona? Ja, aber eben nicht bei 5°!